Archiv für November, 2011

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28
Nov

80er Klamotten: Neonfarben und Fledermausärmel

80er klamotten

In den 1980er Jahren trug die Jugend enge Karottenhosen, Pluderhosen oder Steghosen und Leggins. Die Jeans waren oft ausgewaschen, und die Leggins leuchteten in Neonfarben, glitzerten oder waren mit poppigen Mustern oder Karos bedruckt. Dazu waren Oberteile mit maskulinen Schulterpolstern sowie Polo-Shirts beliebt. Andere trugen Bodys oder überlange Oberteile, Blusen und Kleider mit Fledermausärmeln. Eine Alternative für Hose und Pullover war der Overall. Wer Kleider oder Röcke bevorzugte, griff auf Ballonmodelle oder Miniröcke zurück und kombinierte sie zum Teil furchtlos mit Radlerhosen. Außerdem waren mitunter Lederkleider mit Nieten und viel schwarze Mode zu sehen. Die Jacken waren oft in Pastelltönen gehalten oder bestanden aus Jeansstoff. Besonders Manta-Fans bevorzugten Jeanskleidung; hinzu kamen bei ihnen noch Cowboystiefel und Fuchsschwänze. Statt mit einer Jacke kombinierten viele die schrille Kleidung mit überlangen Blazern, die mit Schulterpolstern versehen waren. Wichtig waren außerdem die Accessoires: so zum Beispiel Beinwärmer, Schweiß- und Stirnbänder, Tennissocken oder Netzhemden in auffälligen Farben. Die Stulpen oder bunten Socken ließen sich problemlos mit Pumps, bunten Schuhen oder Stiefeletten mit Nieten kombinieren. Hinzu kamen Stretch- oder Nietengürtel, die die Taillen betonten. Auch der Schmuck war schrill und bestand zum Beispiel aus großen Ohrringen, Buttons für die Taschen und Jacken und poppigen Ketten.

In Reinkultur ist die Mode der 80er Jahre heute kaum noch zu sehen. Doch viele greifen auf einzelne Accessoires oder die poppigen Farben dieser Zeit zurück. Diese werden aber nicht mehr schrill, sondern eher lässig-elegant oder sexy kombiniert: So sind zum Beispiel wieder überlange Oberteile und Pullover und Kleider mit Fledermausärmeln verbreitet. Außerdem werden bunte Netzstrümpfe mit Pumps kombiniert. Radlerhosen und Stirnbänder sind hingegen nicht mehr anzutreffen – dafür aber XXL-Schmuck und außerdem Buttons, die vor allem Taschen schmücken. Jeansjacken, -röcke und -kleider tauchen ebenfalls wieder von Zeit zu Zeit auf, wie auch die Jumpsuits. Außerdem ist Lurex als Material wieder eine Möglichkeit.

Wer Originalstücke aus den 80ern im authentischen Look tragen möchte, hat auf Motto-Partys die Gelegenheit dazu. Auch bei Klassentreffen werden die alten Stücke gerne hervorgekramt. Bad-Taste-Partys sind eine weitere Möglichkeit, mit 80er-Jahre-Mode zu experimentieren. Die Ausstattung ist dabei recht preiswert, da sich viele Stücke auf Auktionsplattformen, in Secondhand-Shops oder auf dem eigenen Dachboden finden lassen. Ein modisches Kleid oder Oberteil mit Fledermausärmeln, das von aktuellen Designern gestaltet wurde, ist hingegen erst ab 30 EUR oder mehr erhältlich. Lange Overalls kosten in der Regel 80 EUR oder mehr (Stand: 2011), sofern 80er-Fans sie nicht in Ladenketten mit billigen Angeboten erwerben. Günstig sind hingegen Accessoires wie Buttons, die sich für weniger als 1 EUR pro Stück erwerben lassen und das Outfit schnell verändern. Diese lassen sich übrigens mit Buttonmaschinen auch selbst gestalten oder mit eigenen Motiven in Online-Shops bestellen.

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16
Nov

Darauf sollte bei einer Karibik Party geachtet werden

karibik party

So genannte Mottopartys erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Ob privat veranstaltete Party oder großes kommerzielles Event: Ein übergeordnetes Motto schafft einen abwechslungsreichen Rahmen und sorgt dafür, dass sich Veranstalter und Gäste etwas Besonderes einfallen lassen. Ein Motto, das nicht zuletzt infolge des beliebten Kino-Erfolgs “Fluch der Karibik” immer häufiger genutzt wird, ist die im Atlantischen Ozean gelegene gleichnamige Inselgruppe. Die Karibik bezeichnet eine ganze Region, zu der mehrere unabhängige Staaten beziehungsweise Inseln gehören. An erster Stelle seien hier Haiti, Jamaika, Kuba und die Bahamas erwähnt. Schon diese Namen erzeugen Bilder von endlosen Stränden, von viel Sonne und ausgelassener Party-Stimmung. Heute leben rund 36 Millionen Menschen in der Karibik. Die hauptsächlich genutzten Sprachen sind Englisch und Spanisch (rund 70 Prozent). Die durchschnittlichen Tagestemperaturen liegen zwischen 25 und 30 Grad. In der Karibik leben heute Menschen, die aus den unterschiedlichsten Regionen der Welt stammen. Neben der indigenen Bevölkerung ist dabei vor allem an Menschen afrikanischer und europäischer Herkunft zu denken.

Die Karibik rückte mit den Entdeckungen von Kolumbus im Jahr 1492 mehr und mehr ins Bewusstsein der Europäer. Im 17. und 18. Jahrhundert war der karibische Raum für sein Seeräubertum bekannt. Heute im 21. Jahrhundert denken die Menschen eher an Urlaub und Entspannung, wenn sie den Namen Karibik hören. Nach vielen Jahren unter kolonialer Herrschaft sind die karibischen Inseln heute zum größten Teil unabhängig.

Wer eine Mottoparty zum Thema Karibik veranstalten möchte, sollte dabei mehrere Faktoren im Auge behalten. An erster Stelle ist hier die Location bzw. der Veranstaltungsort zu nennen. Eine Karibik-Fete erfordert geradezu einen großen Garten oder einen Strand bzw. ein Swimmingpool. Insofern ist das Motto “Karibik” in unseren Breitengeraden am ehesten für den Sommer geeignet. Eine Karibik-Fete drinnen ist jedenfalls nur in gut beheizten Räumen vorstellbar. Als Veranstaltungsort kämen hier zum Beispiel Schwimmbäder oder ähnliche Locations infrage. Fackeln, bunte Girlanden, große (künstliche) Blumen, (Plastik-)Palmen und Piratenflaggen sollten als minimales Dekor vorhanden sein. An zweiter Stelle ist an die Getränkeauswahl zu denken. Vor allem exotische Cocktails mit großem Rumanteil sind hierfür besonders geeignet. Schließlich ist die Rumproduktion ein wichtiger Wirtschaftszweig in der Karibik, außerdem handelt es sich hierbei auch um das typische Getränk eines Piraten. Keine Party gelingt ohne passende Musik. Insofern sollten beschwingte karibische bzw. süd- und mittelamerikanische Rhythmen zumindest einen großen Teil des Programms ausmachen. Bei der Verkleidung bieten sich farbenfrohe Shirts mit floralen Mustern, Sonnenhüte und bunte Röcke an. Alles darf etwas lockerer und leichter wirken. Eben genau so, wie es in der Karibik – zumindest unserer Vorstellung nach – existiert.

Eine Motto-Party lässt per se immer viel Spielraum für Kreativität und Fantasie. Im Internet haben sich diverse Anbieter auf den Verkauf von passenden Accessoires und Verkleidungen spezialisiert. Hier können auch Dekoartikel und Verkleidungen zum Thema Karibik auf bequeme und zum Teil recht günstige Weise bestellt werden.

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